April 06, 2010

Classical Music Composer Ludwig van Beethoven - Classical Music: Ode to Joy/Ode an die Freude

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Classical Music Composer: Ludwig van Beethoven

 Ode to Joy/Ode an die Freude


Classical Music Composer Ludwig van Beethoven - Classical Music: Ode to Joy/Ode an die Freude"Ode To Joy" (German: "Ode an die Freude", first line: "Freude, schöner Götterfunken") is an ode written in 1785 by the German poet, playwright and historian Friedrich Schiller, celebrating the ideal of unity and brotherhood of all mankind. It is best known for its musical setting by Ludwig van Beethoven in the final movement of his Ninth Symphony (completed in 1824), a choral symphony for orchestra, four solo voices, and choir.

The Beethoven setting is the official anthem of the European Union; the former anthem of Rhodesia used its tune. It has been used in a number of other contexts; possibly the most famous use of it in popular culture is within the Die Hard franchise.

Other musical settings of the poem include:
  • Christian Gottfried Körner (1786)
  • Johann Friedrich Reichardt (1796)
  • Johann Friedrich Hugo von Dalberg (1799)
  • Johann Rudolf Zumsteeg (1803)
  • Franz Schubert's song "An die Freude" D 189 (1815), for voice and piano
  • Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1865), for solo singers, choir and orchestra in a Russian translation
  • "Seid umschlungen, Millionen!" (1892), waltz by Johann Strauss II
  • Z. Randall Stroope (2002), for choir and four-hand piano
Entstehung

Classical Music Composer Ludwig van Beethoven - Classical Music: Ode to Joy/Ode an die FreudeSchiller war mit dem Freimaurer Christian Gottfried Körner befreundet, der von 1812 bis 1816 eine Gesamtausgabe von Schillers Werken herausgab. Auf dessen Bitte entstand im Sommer 1785 die Ode An die Freude für die Tafel der Freimaurerloge Zu den drei Schwertern in Dresden. Schiller wohnte damals in einem in der Nähe von Leipzig gelegenen Dorf, dem heutigen Leipziger Stadtteil Gohlis, ab 13. September 1785 im Weinberghaus Körners in Dresden-Loschwitz. Sein bis daher sehr wechselhaftes Leben, vor allem durch Geldsorgen bedingt, änderte sich durch den Freund Körner sehr. Inspiriert davon und von Dresden und den Waldschlösschenwiesen vollendete er die Ode An die Freude im November 1785 und sandte sie am 29. November zum Druck für das zweite Heft der Thalia an den Buchhändler Georg Göschen in Leipzig. Körner hatte nach einem Brief des Buchhändlers an Schiller dazu eine „Musik“ gemacht, die Schiller mit seinem Gedicht in gedruckter Form am 13. und 23. Februar wieder zurückerhielt. 

Classical Music Composer Ludwig van Beethoven - Classical Music: Ode to Joy/Ode an die FreudeSchon in ihrer Entstehungszeit war die Ode äußerst populär, wie bereits die vielfachen Umdichtungen in studentischen Stammbüchern beweisen. Noch heute wird das Lied von Studentenverbindungen vielfach gesungen jedoch mit einer anderen Melodie. Zu beachten ist jedoch, dass Schiller Jahre später, zurückgefallen in finanzielle Nöte, die Ode an die Freude keineswegs als Meisterwerk seinerseits bezeichnete. Vielmehr sei sie von der Realität abgewandt.

Dieter Hildebrandt verweist auf den Umstand, dass der Hamburger Dichter Friedrich von Hagedorn schon 1744 – und damit vier Jahrzehnte vor Schiller – ein anderes Gedicht mit dem Titel An die Freude schuf.

Die Ode „An die Freude“ liegt dem letzten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zugrunde. Beethoven verwendete die komplette 1. und 3. Strophe, sowie einige Teile der 2. und 4. Strophe. Obwohl die Absicht der Vertonung von Schillers Hymne fast das ganze Leben Beethovens begleitete, war es für ihn selbst nicht von Anfang an klar, ob nun wirklich ein Chor oder ein rein instrumentales Finale das Werk abschließen sollte. Eine Entscheidung für den Chor fiel wahrscheinlich erst gegen Ende des Jahres 1823.

Classical Music Composer Ludwig van Beethoven - Classical Music: Ode to Joy/Ode an die FreudeFranz Schubert vertonte die Ode bereits 1815 – also vor Beethovens 9. Sinfonie – als Lied für Solostimme und Klavier. Im Deutsch-Verzeichnis trägt das Werk die Nummer 189. Auch hier wurde der Text verkürzt.

Vor beiden bekannteren Vertonungen hatte bereits Carl Friedrich Zelter, der vor allem mit seinen Vertonungen von Goethe-Texten im Stil der zweiten Berliner Liederschule bekannt ist, 1792 eine Vertonung für gemischten Chor und Begleitung (in D-Dur) auskomponiert. Diese hat er in Folge in vielerlei Besetzungen umgewandelt, z.B. für Terzett und vierstimmigen Männerchor Eine weitere Version wurde von Hermann Ophoven (* 1914 in Düsseldorf,+ 2004) für Männerchor und Klavier oder Orchester, erschienen 1978 im IRIS Musik- und Theaterverlag, Recklinghausen, eingerichtet.

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